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Historischer, eingestellter Browser auf Firefox-Basis, ideal für nostalgische Websurfausflüge mit Extras wie Link-Pad

Historischer, eingestellter Browser auf Firefox-Basis, ideal für nostalgische Websurfausflüge mit Extras wie Link-Pad

Bewertung (743 Stimmen)

Programm-Lizenz Kostenlos

Hersteller Netscape

Version 9.0.0.4

Läuft unter Windows

Bewertung

(743 Stimmen)

Hersteller

Netscape

Läuft unter

Windows

Programm-Lizenz

Kostenlos

Version

9.0.0.4

Vorteile

  • Historischer Browser mit eigenständiger, helltürkiser Oberfläche und vertrautem Layout
  • Tabbed Browsing, RSS-Feeds, Seitenleiste und flexible Lesezeichenorganisation wie bei Firefox
  • Verwaltung eigener Suchmaschinen direkt im Suchfeld der Oberfläche
  • Unterstützt zahlreiche Mozilla-Erweiterungen zur Funktionserweiterung
  • Nützliches Link-Pad für temporäre Link-Sammlungen in der linken Seitenleiste
  • Mini-Browser für die Anzeige von Webseiten als reinen Text
  • Geschwindigkeit und Speicherbedarf vergleichbar mit der entsprechenden Firefox-Version
  • Sicherheitsfunktionen wie Master-Passwort sowie SSL- und TLS-Verschlüsselung
  • Version 9.0.0.6 enthält die Sicherheitsupdates aus Mozilla Firefox 2.0.0.12
  • Integriertes Add-on unterstützt den Wechsel zu Firefox oder Flock

Nachteile

  • Entwicklung und Support durch AOL eingestellt, der Browser ist faktisch nur noch ein Sammlerstück
  • Mini-Browser wirkt überladen und bietet wenig Vorteil gegenüber dem Arbeiten mit Tabs
  • Im Programm vorhandene Verweise auf andere Browser verdeutlichen den Charakter als Übergangslösung
  • WeatherBug-Add-on ist nicht mehr enthalten, falls Nutzer dieses Zusatzmodul vermissen

Netscape Navigator ist ein historischer Webbrowser für Windows, dessen letzte Fassung 9.0.0.6 eng auf der Mozilla-Technik von Firefox basiert und in eine helltürkise, aufgeräumte Oberfläche gekleidet ist. Heute richtet er sich vor allem an Nutzer, die aus Neugier oder aus Interesse an Software-Geschichte einen früher einmal sehr einflussreichen Browser ausprobieren möchten.

Bekannte Firefox-Basis mit eigenem Look

Die Funktionsausstattung orientiert sich deutlich an Firefox, nur eben im typischen Netscape-Gewand. Tabbed Browsing, RSS-Feeds, eine linke Seitenleiste und eine recht flexible Organisation der Lesezeichen sorgen für ein vertrautes Surfgefühl.

Oben rechts lässt sich das Suchfeld anpassen, sodass Sie eigene Suchmaschinen verwalten und nach Bedarf hinzufügen oder entfernen können. Zudem versteht sich der Navigator auf zahlreiche Mozilla-Erweiterungen, die das Programm um zusätzliche Funktionen ergänzen. Wer Firefox aus jener Generation kennt, findet sich in Netscape Navigator praktisch sofort zurecht.

Spezialfunktionen in der Seitenleiste: Link-Pad und Mini-Browser

Zwei Extras heben Netscape von seinem Mozilla-Verwandten ab. Beide sind in die linke Seitenleiste integriert und so ständig erreichbar.

Besonders überzeugend wirkt das Link-Pad. Hier lassen sich Links einfach per Drag-and-drop aus der Seitenansicht in die Leiste ziehen und zwischenspeichern. Praktisch ist das vor allem für Adressen, die man nicht dauerhaft als Lesezeichen führen möchte, aber kurzfristig gesammelt ablegen will.

Der Mini-Browser hinterlässt dagegen einen gemischten Eindruck. Er reduziert Webseiten auf einfachen Text, was theoretisch beim schnellen Überfliegen längerer Inhalte helfen kann. In der Praxis wirkt diese Darstellung jedoch eher unruhig, zumal sich Seiten ohnehin komfortabel in mehreren Tabs öffnen lassen. Im Vergleich zu den Tabs bietet der Mini-Browser daher nur begrenzten Mehrwert.

Tempo und Sicherheit auf Firefox-Niveau

Bei Leistung und Ressourcenbedarf bewegt sich Netscape Navigator laut Funktionsumfang auf Augenhöhe mit der entsprechenden Firefox-Generation. Geschwindigkeit und Speicherverbrauch sollen sich im gleichen Bereich bewegen, was den Browser trotz seines Alters im Kern noch relativ flott wirken lässt.

Auch die Sicherheitsfunktionen folgen dem Firefox-Vorbild. Ein Master-Passwort schützt gespeicherte Zugangsdaten vor neugierigen Blicken. Für verschlüsselte Verbindungen unterstützt der Browser sowohl SSL als auch TLS, was damals dem gängigen Standard im Web entsprach.

Mit der letzte Version 9.0.0.6 hat Netscape zudem die Sicherheitsupdates aus Mozilla Firefox 2.0.0.12 übernommen. Damit flossen noch einmal aktuelle Korrekturen aus der Mozilla-Entwicklung ein, bevor der Browser endgültig eingestellt wurde.

Letzter Entwicklungsstand und Abschied

Mit Ausgabe 9.0.0.6 hat AOL die Unterstützung für Netscape Navigator beendet. Neue Funktionen oder weitere Aktualisierungen sind nicht mehr vorgesehen, der einst sehr populäre Browser entwickelt sich damit Schritt für Schritt zu einem Museumsstück.

Diese Abschiedsphase spiegelt sich direkt im Programm wider. Ein integriertes Add-on hilft beim Umstieg auf Firefox oder Flock, und in der Oberfläche finden sich sogar direkte Verweise auf diese Alternativen. Parallel dazu wurde das zuvor enthaltene WeatherBug-Add-on aus dieser Version entfernt.

Aus heutiger Sicht eignet sich Netscape Navigator damit kaum noch als ernsthafte Lösung für den Alltag, sondern vor allem als nostalgischer Blick zurück in die Frühzeit des modernen Webs. Wer nachvollziehen möchte, wie sich ein früherer Browser-Star bedient hat, erhält hier einen authentischen Eindruck inklusive der typischen Stärken und Schwächen dieser Generation.

Vorteile

  • Historischer Browser mit eigenständiger, helltürkiser Oberfläche und vertrautem Layout
  • Tabbed Browsing, RSS-Feeds, Seitenleiste und flexible Lesezeichenorganisation wie bei Firefox
  • Verwaltung eigener Suchmaschinen direkt im Suchfeld der Oberfläche
  • Unterstützt zahlreiche Mozilla-Erweiterungen zur Funktionserweiterung
  • Nützliches Link-Pad für temporäre Link-Sammlungen in der linken Seitenleiste
  • Mini-Browser für die Anzeige von Webseiten als reinen Text
  • Geschwindigkeit und Speicherbedarf vergleichbar mit der entsprechenden Firefox-Version
  • Sicherheitsfunktionen wie Master-Passwort sowie SSL- und TLS-Verschlüsselung
  • Version 9.0.0.6 enthält die Sicherheitsupdates aus Mozilla Firefox 2.0.0.12
  • Integriertes Add-on unterstützt den Wechsel zu Firefox oder Flock

Nachteile

  • Entwicklung und Support durch AOL eingestellt, der Browser ist faktisch nur noch ein Sammlerstück
  • Mini-Browser wirkt überladen und bietet wenig Vorteil gegenüber dem Arbeiten mit Tabs
  • Im Programm vorhandene Verweise auf andere Browser verdeutlichen den Charakter als Übergangslösung
  • WeatherBug-Add-on ist nicht mehr enthalten, falls Nutzer dieses Zusatzmodul vermissen